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Zwei Kinder spielen mit Sand. Sie backen damit Kuchen.
©Grit Hiersemann

Konzept

Die Eckpfeiler unserer pädagogischen Arbeit sind der "Thüringer Bildungsplan für Kinder bis 18 Jahre", der Situations- und der Early-Excellence-Ansatz sowie die Erkenntnisse aus der Mitarbeit am Projekt "Kinderwelten".

Situationsansatz

In unserer Einrichtung arbeiten wir nach dem Situationsansatz. Dieser Ansatz verfolgt das Ziel, Kinder dabei zu unterstützen, in gegenwärtigen und zukünftigen Lebenssituationen selbstbestimmt, solidarisch und sachkompetent handeln zu können. Dafür orientiert sich unsere pädagogische Arbeit an den realen Lebenssituationen, den Bedürfnissen, den Interessen und den Erfahrungen der Kinder sowie an ihren Selbstaktivierungsprozessen.

Durch den Erwerb ganzheitlicher Handlungskompetenzen entwickeln die Kinder eine eigenverantwortliche und gemeinschaftsfähige Persönlichkeit.

Gleichwürdigkeit und Respekt

Eingebettet ist dieser Kompetenzerwerb in eine Atmosphäre von Gleichwürdigkeit und Respekt. Aufgrund der langjährigen Teilnahme in dem Modellprojekt „Kinderwelten“ haben wir eine vorurteilsbewusste Bildungsarbeit entwickelt, die sich sowohl in der Raumgestaltung als auch in unserem pädagogischen Alltag wieder findet.

Wir erkennen die Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes an, ermöglichen ihnen Erfahrungen mit Vielfalt und fördern sie so in ihrer Identitätsentwicklung. Wir gestalten unseren Kindergartenalltag so, dass sich alle Kinder aktiv beteiligen können und sich über kulturelle und andere Grenzen hinweg zugehörig fühlen. Zudem lernen die Kinder, einen wertschätzenden Umgang untereinander zu pflegen.

Erwerb von Schlüsselkompetenzen

Der Erwerb von so genannten Schlüsselkompetenzen spielt für die pädagogische Bildungs- und Erziehungsarbeit mit Kindern eine große Rolle. Deshalb ist es uns wichtig, Kindern Erfahrungsräume zu bieten, in denen sie in der aktiven Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Umwelt neue Lernhorizonte erfahren und sich erschließen können.

Dies geschieht eingebettet in soziale, kulturelle und gesellschaftliche Kontexte, die maßgeblich zur individuellen Entwicklung und Entfaltung der eigenen Person beitragen.

Thüringer Bildungsplan: 10 Bildungsbereiche

Auf der Grundlage des Thüringer Bildungsplanes orientieren wir unsere pädagogische Arbeit bis zum Schuleintritt der Kinder an den folgenden zehn Bildungsbereichen:

  • Sprachliche und schriftsprachliche Bildung
  • Physische und psychische Gesundheitsbildung
  • Naturwissenschaftliche Bildung
  • Mathematische Bildung
  • Musikalische Bildung
  • Künstlerisch-ästhetische Bildung
  • Philosophisch-weltanschauliche Bildung
  • Religiöse Bildung
  • Medienbildung
  • Zivilgesellschaftliche Bildung

Early-Excellence-Ansatz

Der Early-Excellence-Ansatz deckt sich in seinen drei Leitlinien mit unseren pädagogischen Überzeugungen:

  • Jedes Kind ist einzigartig, hat individuelle Stärken und Fähigkeiten, deren Förderung im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen.
  • Die Eltern sind die Experten für ihre Kinder, sie werden in die tägliche pädagogische Arbeit und die Bildungsprozesse der Kinder stets mit einbezogen.
  • Die Kindertageseinrichtung öffnet sich nach innen - hinsichtlich ihrer pädagogischen Arbeit - und nach außen in den Sozialraum, versteht sich also als einen der zentralen Knotenpunkte eines Stadtteilnetzwerks.

Seit 2012 Modelleinrichtung

Seit 2012 ist unser Haus die Thüringer Modelleinrichtung für den Early-Excellence-Ansatz. Unterstützt durch die "Karl-Kübel-Stiftung für Kind und Familie" treiben wir Öffnungsprozesse voran, beziehen Eltern immer weiter in alle Aspekte unserer Arbeit mit ein und schaffen integrierte Angebote der Unterstützung und Bildung für die ganze Familie. Diese Angebote richten sich an Kinder, Erwachsene, Familien und werdende Eltern und werden als offen für alle Menschen aus dem Stadtteil kommuniziert.

Wir legen großen Wert auf zentrale Orte des Ankommens, an denen sich Eltern und Besucher willkommen fühlen und sofort einen Ansprechpartner vorfinden. Hierzu gehört für uns auch eine klare Informationsstruktur, die es Jedem ermöglicht, sich zu orientieren und zu informieren.

Öffnung und Partizipation

… im Kleinkindbereich

Offene Arbeit im Kleinkindbereich ist als "teiloffene Arbeit" zu verstehen. Das bedeutet ein individuelles und bedürfnisorientiertes Begleiten der Kinder durch die pädagogischen Fachkräfte, Berücksichtigen der Ess- und Schlafgewohnheiten sowie Ruhe- und Aktivitätsphasen.

Jedes Kleinkind hat ein besonderes Bedürfnis nach Bindung, Nähe, Geborgenheit, Schutz und Sicherheit. Dieses Bedürfnis nehmen wir ausgehend von der frühen sprachlichen Bildung durch ein Antwortverhalten auf allen Ebenen wahr und gestalten daraufhin die Beziehung.

Das Schutzbedürfnis der Kinder ist umso größer, je jünger ein Kind ist und tritt mit zunehmenden Fähigkeiten in den Hintergrund, sodass sich die Spielräume der Autonomie erweitern.

Unsere pädagogische Arbeit geht von einem Teilhabe- und Mitbestimmungsverständnis aus, das heißt Vertrauen in die Fähigkeiten des Kindes zu setzen, mit ihm gemeinsam den Tagesablauf zu leben und zu gestalten: Mit-Tun, Mit-Wissen, Mit-Entscheiden, Mit-Erleben.
Uns liegt am Herzen, beziehungsfähige und somit glückliche Kinder heranwachsen zu sehen.

...im Bereich der Kinder über 3 Jahre

Kinder unterschiedlicher Altersstufen haben verschiedene Interessen und Bedürfnisse. Um noch intensiver hierauf eingehen zu können, haben wir im Bereich der Über-Drei-Jährigen die bisherige Gruppenstruktur geöffnet. Dadurch wird den Kindern mehr Raum geboten, ihren Interessen nachzugehen, ihren Erfahrungsraum zu erweitern und vor allem Kontakte zu anderen Kindern und Erwachsenen zu knüpfen.

Je älter Kinder werden, desto häufiger suchen sie sich selbstständig ihre Lern- und Spielpartner. Deswegen bekommen die Kinder in unserer Einrichtung die Möglichkeit, Lern- und Tätigkeitsangebote auch in anderen Gruppenbereichen wahrzunehmen.

Die Gestaltung der Ruhephase über die Mittagszeit und die Mahlzeiten orientieren sich an den Bedürfnissen der Kinder. Ausgehend von Ermüdungserscheinungen und der Munterkeit wird das Schlafbedürfnis der Kinder täglich individuell neu bestimmt. Für diejenigen Kinder, die nicht schlafen, gibt es Mittagsangebote. In unserem offenen und einladenden Restaurant „Nimmersatt“ speisen die Kinder gemeinsam mit ihren Freunden.

Die Kinder bestimmen das Leben in der Kita aktiv mit und sie werden in alle sie betreffenden Fragen mit einbezogen. Sie können sich frei für Angebote des Spiels, des Lernens und des Tätigseins entscheiden. Im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Kinderkonferenzen werden gemeinsame Themen und organisatorische Fragen besprochen. Sie bieten den Kindern zudem Zeit, ihre Wünsche, Ideen aber auch Beschwerden zu äußern. So können gemeinsam Lösungen gefunden und Vorhaben geplant werden.

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